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Nun war Layla endlich da. Neugierig erkundete sie ihr neues zu Hause. Nach und nach kam die Familie dazu. Zuerst kam Maria von der Schule nach Hause. Gegen Abend dann der Papa von der Arbeit. So hatte sie genug Zeit, jeden kennen zu lernen. Sie bekam ihren Schlafplatz gezeigt und ihr Spielzeug, fand heraus, wo ihr Futter und das Wasser steht. Wenn sie müde war, schlief sie ein, und wachte sie auf, brachten wir sie fürs "Geschäft" nach draußen.

Alles lief gut, bis zum Abend. Wir wollten ja sooooo konsequent sein und Layla sollte nicht im Bett schlafen. Aber die "Welpenmama" hatte uns vorgewarnt. Die Hundis hatten sich angewöhnt, bei ihrer Tochter mit auf der Couch zu schlafen...

So nahm das Unausweichliche seinen Lauf. Ich hatte Urlaub - mein Mann nicht. Wir lagen im Bett. Layla auf ihrer Decke. Layla fing an zu winseln. Ich hielt meine Hand runter, um sie zu beruhigen. Mein Mann wollte schlafen. Hundi wurde unruhiger. Sie versuchte aufs Bett zu kommen. Naja, dachte ich, das wird sie wohl nicht schaffen.......Großer Irrtum. Hund also runter vom Bett. Wieder ging das Fiepen los. Ich nochmal raus mit ihr zum Pipi machen. Es wurde später. Mein Mann schon leicht genervt - ich, mit einem schlechten Gewissen, meinem Mann, meinem Hund und mir gegenüber, gab irgendwann meine "Konsequenz" auf und Hundi schlief friedlich an meinem Fußende im Bett ein.

So vergingen die ersten Tage im Hause Busse. Ich kümmerte mich um den Hund, während Maria in die Schule und der Papa zur Arbeit ging. Dann tauschten wir, die Ferien begannen und schließlich hatte auch der Papa Urlaub und ich ging wieder arbeiten. Während dessen musste der kleine Hund viel lernen....

Nach etwa zwei Wochen hatten wir Layla stubenrein. Nachts schlief sie auch fast durch. Nur wenn ich mal aufstand, war sie gleich hinterher. Dann ging ich auch noch mal nachts raus (Im Winter sehr angenehm).

Sie lernte, womit sie spielen durfte und erzog uns damit auch zur Ordnung. Wir ließen keine Socken mehr auf dem Boden liegen und auch keine Hausschuhe. So kam der Hund gar nicht erst in die Versuchung. Sie hatte ihre Kuschelhasen, den Delfin und ihr Spieltau, Bälle mit und ohne Quitsche und war glücklich. Sie machte nichts kaputt, kaute nichts an und ließ alle "Menschensachen" heil.

Das Wichtigste, was dieses kleine Hundebaby aber lernen musste, war das allein bleiben. Nach der ersten Woche begann ihr "Training".  Ich ging vor die Tür, nur einen Moment, und noch bevor sie unruhig wurde, ging ich wieder rein. Das machte ich mehrmals am Tag. Schließlich baute ich die Zeiten aus. Setzte mich still auf die Treppe....Dann fing es drinne an zu fiepen, nur ganz leise...doch ich mußte da durch. Nicht lange und es hörte auf. Nun ging ich hinein. ein Erfolg für beide Seiten. Nach und nach wurden die Abstände größer und auch die anderen Familienmitglieder mussten mit üben. Schließlich konnten wir schon einkaufen fahren und Hundi blieb zu Hause. Und wir haben es geschafft! Layla kann ohne Probleme auch mehrere Stunden des Alleinseins überbrücken. Sie schläft dann die meiste Zeit oder beobachtet aus dem Stubenfenster die Leute.